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Fragen zu Holzbriketts
Holzbriketts überzeugen durch ihren geringen Feuchtigkeitsgehalt, eine gleichmäßige Qualität und einen gut planbaren Abbrand. Sie erzeugen wenig Asche und lassen sich platzsparend lagern. Nach Angaben von Brennstoffexperten benötigt man für die gleiche Menge Brennholz etwa dreimal so viel Lagerplatz.
Brennholz punktet dagegen mit einem klassischen Flammenbild und dem typischen Kamingefühl.
Wenn Sie Wert auf Komfort und gleichmäßige Wärme legen, sind Holzbriketts oft die praktischere Lösung.
Beim Verwenden von Holzbriketts ist es wichtig, auf einige Dinge zu achten:
- Achten Sie darauf, die richtige Menge zu verwenden, da sich die Briketts beim Erhitzen ausdehnen.
- 2. Wenn im Ofen oder Kamin nur noch Glut zu sehen ist, können Sie einige Briketts nachlegen, um die Wärme aufrechtzuerhalten.
- 3. Legen Sie die Briketts so, dass ausreichend Sauerstoff zirkulieren kann, um eine effiziente Verbrennung zu gewährleisten.
Mit einer Restfeuchte von unter 12 % weisen Holzbriketts im Vergleich eine geringe Feuchtigkeitsmenge auf. Dadurch erzielen sie einen vergleichsweise hohen Heizwert im Bereich von 4,2 bis 5,4 kWh/kg bei der Verbrennung.
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➤ Heizwerte der verschiedenen HolzartenFragen zu Holzpellets
Ein Pelletlager sollte vor allem trocken, gut belüftet und vor Feuchtigkeit geschützt sein. Schon geringe Mengen Feuchtigkeit können die Struktur der Pellets beeinträchtigen. Wichtig ist außerdem ein stabiler Untergrund sowie eine geeignete Bauweise, die eine gleichmäßige Entnahme ermöglicht. Je nach Lagervolumen – ob im privaten Bereich oder bei größeren Anlagen – spielen auch Befüllung, Zugänglichkeit und Sicherheit eine wichtige Rolle.
Holzpellets erreichen einen Heizwert von etwa 4,8 bis 5,0 kWh pro Kilogramm. Damit liegt der Energiegehalt einer Tonne Pellets in einem Bereich, der mit Heizöl vergleichbar ist. Entscheidend ist dabei eine gleichbleibende Qualität, weil Schwankungen bei Dichte, Feuchtigkeit oder Abrieb den tatsächlichen Energieertrag beeinflussen können. Hochwertige Pellets sorgen dafür, dass die Anlage konstant Leistung bringt und der Verbrauch besser planbar bleibt – besonders bei dauerhaftem oder höherem Bedarf.
Holzpellets sind für klassische Kaminöfen, die für Scheitholz ausgelegt sind, grundsätzlich nicht geeignet. Diese Öfen verfügen weder über eine automatische Brennstoffzufuhr noch über die passende Luftsteuerung, die für Pellets notwendig ist. Ausnahmen gibt es nur in Form spezieller Einsätze oder sogenannter Pelletkörbe. Diese ermöglichen es, kleine Mengen Pellets auch im Kaminofen zu nutzen, ersetzen aber keine echte Pellettechnik. Für einen effizienten, sicheren und dauerhaften Betrieb sind daher ausschließlich Pelletöfen oder entsprechende Heizsysteme zu empfehlen.
Der jährliche Bedarf an Holzpellets hängt von Faktoren wie Gebäudegröße, Dämmung, Heizsystem und Nutzungsverhalten ab. Für eine erste Orientierung gibt es jedoch bewährte Richtwerte:
Beim Umstieg von einer Ölheizung können Sie Ihren bisherigen Verbrauch einfach umrechnen: Multiplizieren Sie Ihren jährlichen Heizölverbrauch in Litern mit dem Faktor 2 – so erhalten Sie den ungefähren Pelletbedarf in Kilogramm.
Im Neubau lässt sich der Bedarf über die Wohnfläche abschätzen. Pro Quadratmeter wird häufig mit etwa 50 Watt Heizleistung gerechnet. Daraus ergibt sich ein jährlicher Verbrauch von rund 400 Kilogramm Holzpellets pro installiertem Kilowatt Leistung.
Im direkten Vergleich zu fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas gelten Holzpellets als deutlich umweltfreundlicher. Sie setzen bei der Verbrennung rund 11- bis 15-mal weniger CO₂ frei als klassische Heizsysteme auf Basis fossiler Energieträger.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Herkunft: Pellets werden aus Reststoffen der Holzverarbeitung hergestellt und nutzen damit vorhandene Ressourcen sinnvoll weiter. Zudem wird bei der Verbrennung nur so viel CO₂ freigesetzt, wie das Holz zuvor während seines Wachstums aufgenommen hat.
Voraussetzung für diese Bilanz ist jedoch eine nachhaltige Forstwirtschaft sowie eine moderne, effizient arbeitende Heiztechnik.
Holzpellets werden aus getrockneten Sägespänen und Hobelresten hergestellt. Diese werden unter hohem Druck durch Matrizen gepresst, wodurch die typische zylindrische Form entsteht. Das im Holz enthaltene Lignin wirkt dabei als natürliches Bindemittel, sodass keine zusätzlichen Stoffe notwendig sind. Nach dem Pressen werden die Pellets gekühlt und gesiebt, um eine gleichmäßige Qualität zu gewährleisten.
